Pre Wedding Shooting in Niederrohrdorf, Mann hebt seine Partnerin auf einer Moorwiese hoch, beide küssen sich im Abendlicht
Kennenlernshooting, Paarshooting

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Pre Wedding Shooting in Niederrohrdorf: Das erste Mal als Paar vor der Kamera

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Ich fotografiere Hochzeiten, Paare und Familien in der ganzen Schweiz. Mit Feingefühl, Klarheit und einem Blick für echte Emotionen entstehen lebendige Reportagen.

Moderne Hochzeitsfotografie in der ganzen Schweiz

“Wir sind nicht fotogen.” Den Satz höre ich von fast jedem Paar, das bei mir bucht. Oft kommt er im selben Atemzug mit “wir haben das noch nie gemacht” und “wir wissen gar nicht, was wir vor der Kamera machen sollen”.

Dafür gibt es das Pre Wedding Shooting. Ich nenne es Kennenlernshooting, weil es ein Kennenlernen zwischen uns ist und keine Prüfung, die man bestehen muss. Die beiden, von denen dieser Beitrag erzählt, standen zum ersten Mal als Paar vor einer Kamera. Wir haben den Nachmittag im Torfmoos in Niederrohrdorf verbracht, in unserem Moorgebiet mit den kleinen Weihern und dem Wald drumherum.

Deshalb finden die Kennenlernshootings bei mir in der Region statt

Warum bei mir in der Gegend? Weil wir hier echt schöne Orte haben und ich sie kenne. Ich muss nicht raten, wo das Abendlicht hinfällt oder welche Ecke im Torfmoos ruhig bleibt, wenn anderswo Betrieb herrscht. Diese Vertrautheit mit dem Ort nimmt am Shooting viel Druck raus, für euch und für mich. Sollte eine Idee mal nicht funktionieren, sei dies, weil es an der ersten Location plötzlich viele Leute hat oder weil die Natur einen Teil unter Wasser gesetzt hat, kann ich jederzeit auf eine Alternative in Gehdistanz ausweichen.

Ein Pre Wedding Shooting ist kein Fototermin im klassischen Sinn. Es ist eine Art Generalprobe vor der Hochzeit, ohne Gäste und ohne den Zeitplan eines ganzen Hochzeitstags im Nacken. Ihr lernt, wie ich arbeite und wie ich euch durch ein Paarshooting führe. Ich lerne euch als Paar kennen, sehe, wo ihr lacht und wann ihr kurz unsicher werdet. Am Hochzeitstag müssen wir uns dann nicht mehr herantasten, da sind wir längst ein eingespieltes Team. Dieses Kennenlernshooting ist bei meinen Hochzeitsreportagen ab sechs Stunden inklusive.

“Nicht fotogen sein” gibt es nicht

Fast jedes meiner Paare sagt mir bei der Buchung “Wir sind nicht fotogen”. In meinen ganzen Jahren als Fotografin habe ich noch kein Paar erlebt, welches das Paarshooting vermasselt hat.

Gemeint ist fast immer ein Gefühl derUnsicherheit, sobald jemand die Kamera auf einen richtet. Das ist verständlich und ganz normal. Die wenigsten Menschen stehen regelmässig vor der Kamera und kennen sich bereits aus jedem Blickwinkel und positionieren sich intuitiv richtig.

Ich arbeite seit Jahren mit Paaren, die vorher nie vor einer Kamera standen. Das ist mein Alltag. Darum stelle ich euch nicht hin und sage “jetzt schaut mal verliebt”. Ich gebe euch kleine Aufgaben, etwas zum Tun, etwas, worüber ihr reden oder lachen könnt. Und dann schaue ich, was bei euch funktioniert. Manche Paare brauchen Bewegung, andere stehen lieber eng beieinander und reden leise. Beides ist richtig, und beides ergibt schöne Bilder. Wie du dich auf so einen Termin vorbereiten kannst, habe ich in einem eigenen Beitrag mit Tipps fürs Paarshooting zusammengeschrieben.

Worauf es beim Kennenlernshooting ankommt

Das Wichtigste an einem Pre Wedding-Shooting hat wenig mit Posen zu tun. Es geht darum, dass ihr euch darauf einlasst. Dass ihr die Zeit zu zweit geniesst, statt im Kopf schon das fertige Bild zu kontrollieren.

Am Anfang fühlt sich das oft komisch an. Ihr steht da, wisst nicht, wohin mit den Händen, und denkt, alle schauen zu. Das darf so sein. Nach den ersten zehn Minuten passiert bei fast allen dasselbe: Ihr vergesst die Kamera und beginnt, loszulassen. Ihr fangt an, miteinander zu reden und zu lachen. Und in diesen Momenten entstehen die Bilder, die ihr später am liebsten mögt. Es sind die ungestellten, die, in denen ihr euch selbst vergessen habt.


Sonnenuntergang im Torfmoos Niederrohrdorf

Als ich die beiden, welche ihr in diesem Post seht, begrüsste, war die Nervosität da, so wie fast immer. Ein bisschen Lachen, ein bisschen “und jetzt?”. Wir sind zuerst einfach losgelaufen, dem Weg entlang ins Moorgebiet und über den Holzsteg, vorbei an den Weihern. Reden und etwas Spazieren hilft, und der Ort macht es einem leicht. Das Licht fällt weich durch die Bäume, und es ist ruhig genug, dass man sich nicht beobachtet fühlt.

Nach einer Weile war von der anfänglichen Steifheit nichts mehr übrig. Am Ende standen wir im wunderschönen Abendlicht, und die beiden wirkten, als hätten sie das schon oft gemacht.

Darum geht es bei einem Pre Wedding Shooting: um den Moment, in dem ihr merkt, dass es gar nicht so schlimm ist, vor der Kamera zu stehen. Wer das einmal erlebt hat, geht am Hochzeitstag lockerer in die Paarfotos. Mit dem Wissen, dass ich euch durch alles durchführe und ihr dabei ganz ihr sein dürft.

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